Englisches Vollblut, Pferdeportrait
Vollblut OP-Risiko: hoch Großbritannien

Englisches Vollblut

Hochsensibel, schnell und energiegeladen, das Vollblut braucht erfahrene Hände und eine klare Führung.

Ø Tierarztkosten / Jahr 1500 €

Steckbrief

Alle wichtigen Fakten zum Englisches Vollblut

Kategorie
Vollblut
Stockmaß
157–173 cm
Gewicht
430–540 kg
Lebenserwartung
25–30 Jahre
Zuchtverband
Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V.
Herkunft
Großbritannien
Nutzung
Galopprennsport, Vielseitigkeit, Polo, Freizeit
Fellfarben
Braun, Dunkelbraun, Fuchs, Rappe, Schimmel
Besonderheiten

Das Englische Vollblut ist die schnellste Pferderasse der Welt. Es bildet die genetische Grundlage fast aller modernen Sportpferd-Zuchten und bringt Adel, Schnelligkeit und Ausdauer ein.

Gesundheitsprofil

Rassespezifische Gesundheitsrisiken

Besondere Risiken

Englische Vollblüter haben extrem hohe Magengeschwür-Raten (bis 60 % im Training). Sehnen- und Frakturrisiko sind durch die Rennbelastung erhöht. Nasenbluten (EIPH) tritt bei vielen Rennpferden auf.

Häufige Erkrankungen

ErkrankungHäufigkeitSchweregrad
Sehnenschäden
18 %
schwer
Frakturen
8 %
schwer
Magengeschwüre
60 %
mittel
Equines Asthma (Bluter)
10 %
mittel

Tierarztkosten / Jahr

1500 EUR

Durchschnittliche jährliche Tierarztkosten

Versicherungsempfehlung

Welcher Schutz passt zu deinem Englisches Vollblut?

Unser Tipp

Vollblüter haben eines der höchsten OP-Risiken aller Pferderassen. Eine OP-Versicherung mit hoher Deckung ist unverzichtbar, besonders bei Pferden im oder aus dem Rennsport.

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Häufige Fragen zum Englisches Vollblut

Warum ist die Versicherung für ein Vollblut besonders wichtig?

Vollblüter haben eines der höchsten OP-Risiken aller Rassen: 18 % erleiden Sehnenschäden, 8 % Frakturen, dazu kommt ein erhöhtes Kolikrisiko. Die Rennbelastung in jungen Jahren hinterlässt Spuren am Bewegungsapparat, die auch nach der Karriere nachwirken. Eine OP-Versicherung schützt vor Eingriffen, die schnell 5.000 bis 15.000 EUR kosten, und gehört beim Vollblut zur Grundausstattung.

Stimmt es, dass fast alle Vollblüter Magengeschwüre haben?

Studien zeigen tatsächlich Raten von bis zu 60 % bei Pferden im Renntraining, ausgelöst durch Stress, viel Kraftfutter und lange Fresspausen. Behandelt wird konservativ mit Omeprazol und Fütterungsumstellung, nicht operativ, dafür bräuchtest du eine Krankenversicherung statt der OP-Versicherung. Viel Raufutter und weniger Stress senken das Risiko auch beim Ex-Rennpferd deutlich.

Kann ich ein Ex-Rennpferd noch versichern?

Ja, grundsätzlich nehmen die Versicherer auch Ex-Rennpferde an. Allerdings werden dokumentierte Vorerkrankungen aus der Rennkarriere, etwa Sehnenschäden oder Frakturen, vom Schutz ausgeschlossen. Versichere dein Pferd deshalb so bald wie möglich nach der Übernahme, bevor weitere Befunde dazukommen, und leg dem Versicherer die Historie offen, sonst riskierst du den Schutz.

Was kostet die OP-Versicherung für ein Vollblut?

Je nach Alter und Tarif liegen die Beiträge zwischen 30 und 100 EUR* pro Monat, manche Versicherer differenzieren zusätzlich nach Nutzungsart, Rennsport wird teils höher eingestuft als Freizeit. Angesichts des hohen Sehnen- und Frakturrisikos der Rasse lohnt ein Tarif mit hoher oder unbegrenzter Jahreshöchstleistung, damit auch eine teure Frakturversorgung voll gedeckt ist.

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